Woher kommt der Muttertag? Die Geschichte des Muttertags!

Rhea war, laut der Griechischen Mythologie, die Mutter des Göttervaters Zeus und seiner Geschwister. In der Sage konnte sie ausschließlich den Jüngsten, Zeus, vor ihrem Gemahl beschützen. Der kleine Zeus rächte sich an seinem Vater Kronos, nachdem er seine Geschwister, unverdaut aus dessen Magen befreit hatte, indem er ihn in Einzelteilen im tiefsten Winkel der Unterwelt verstreute. Ohne die Gnade seiner Mutter wäre dies nicht möglich gewesen. Der Ursprung des Muttertags reicht bis auf diese Geschichte und mit ihr verbundene Rituale zurück.

Final entstand der Brauch im Jahr 1907 in den USA. Eine liebende Tochter veranstaltete in dem Jahr einen Gedenktag für ihre Verstorbene Mutter. Es war der Sonntag nach dem zweiten Todestag ihrer Mutter. Ihr Ziel war es, allen Müttern einen Tag des Gedenkens und der Anerkennung zu widmen. Die darauf folgenden sieben Jahre verbrachte sie damit, sich für die Einführung des Muttertags einzusetzen. 1914 war es soweit, dass in allen Staaten von Amerika der Muttertag zum gesetzlich festgelegter Feiertag wurde.

Im Jahr 1912 waren es 46 Staaten, die sich mit dem Muttertag identifizierten. Noch bevor die gesamte USA den Feiertag anerkannt hatte, wurde das nächste Ziel ins Auge gefasst. Die Verbreitung des Muttertags im internationalen Raum. Frühreiter waren die Bewohner der britischen Inseln. Sie hatten einen ähnlichen kirchlichen Feiertag und legten diesen noch im selben Jahr mit dem Muttertag zusammen.
Andere Länder brauten einige Jahre länger. 1917 erreichte der Feiertag die Schweiz. Im darauf folgenden Jahr Finnland und Norwegen, ein Jahr später Schweden. Nachzügler bildeten Deutschland im Jahr 1923 und Österreich 1924.

Der Muttertag heute

Heute wird der Muttertag in den meisten Familien als Familientag mit gemeinschaftlicher Unternehmung zelebriert. Kleine Kinder basteln ein Geschenk für die Mutter und größere oder Erwachsene Kinder kaufen Blumen oder ein nützliches Geschenk für die Mutter. So kann eine praktische Tasche und passende Geldbörse geschenkt werden. Wohnen die Großen nicht mehr bei ihren Eltern, besuchen sie diese und verbringen Zeit mit ihnen. Geschenkte Zeit oder ein Wandertag mit der Familie können eine große Freude für die Mutter sein. Alternativ zum Wandern ist ein ausgedehnter Sonntagsspaziergang beliebt.
Eine neuere Entwicklung ist eine Adaption des seit längerer Zeit eingebürgerten Brauchs des Vatertags. Die Väter genießen die Zeit gemeinsam und gesellen sich beispielsweise in einer Bar zusammen. Auch Frauen genießen einen freien Tag. Im Gegensatz zum Modell des Familiensonntags ist es Möglich, dass sie sich eine Auszeit ihrer Pflichten nehmen möchte und an diesem Tag den Haushalt mit Kind ihrem Gatten überlässt. Die gewonnene freie Zeit kann zum Kaffeekränzchen mit anderen Müttern und Freundinnen oder zum Ruhe genießen genutzt werden. Ein Besuch in der Therme ist eine beliebte Alternative, bei der sich die Mutter selbst wie die Göttermutter Rhea fühlen kann.
Ob die Familie oder Wellness, ein Freudentag zur Anerkennung der Mütter.

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